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bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Schornsteinfegerhandwerk in der Reform

Die Gesetzgebung zur Neuordnung im Schornsteinfegerwesen findet nach langwierigen Diskussionen nun eine Richtung weisende Lösungsgrundlage. Das von der EU-Kommission in Brüssel angemahnte deutsche Schornsteinfegerwesen wird durch das Bundeswirtschaftministerium auf eine neue Grundlage gestellt. Mit der Änderung des Schornsteinfegergesetzes hin zu offenen
Komponenten des freien Marktes wird dem Bürger die Wahl seines
Schornsteinfegers im Bereich bestimmter Tätigkeiten ermöglicht. Unter
Berücksichtigung des bundesweit hohen Sicherheitsstandards sowie des
europäischen Umweltstandards sollen künftig Kehrbereiche eingerichtet
werden, in denen die Überwachungstätigkeiten durch einen
Bezirksbevollmächtigten koordiniert werden. Eine fest geregelte
Feuerstättenschau, welche durchgeführt werden muss, gewährleistet die
generelle Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungsanlagen. Die
immissionsschutzrechtlichen Messungen stehen ganz im Zeichen des
aktiven Umweltschutzes und sind unerlässlich. Dem
Liberalisierungsgedanken soll in dieser Form, verbunden mit den
höchstmöglichen Sicherheitsstandards, Rechnung getragen werden.

Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks in Bad Dürkheim

Zukunftsorientiert und Leistungsstark So präsentiert sich das Schornsteinfegerhandwerk während des aktuellen Bundesverbandstages in Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz vom 19. bis 22. Juni 2007

117 Mio. Tonnen CO² weniger

117 Mio. Tonnen CO² weniger Regelmäßige Kontrollen durch den Schornsteinfeger senken nachhaltig den Schadstoffausstoß117 Millionen Tonnen CO² weniger



Regelmäßige Kontrolle durch den Schornsteinfeger senkt den Schadstoffausstoß



Die Diskussion über hohe CO2-Werte ist zur Zeit in vollem Gange. Sie betrifft nahezu alle Verbraucher und auch der häusliche Heizungsbetreiber kann sich dem nicht ver-schließen. Etwa 5,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) werden pro Jahr von privaten Haushalten in die Atmosphäre entlassen. (Quelle BMWi und BMU Berichtsjahr 2004, Stand 04/2007). Durch die regelmäßige Überprüfung der Heizungsanlage durch den Schornsteinfeger kann jedoch jeder Hausbesitzer selbst etwas für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel tun.



Aktuelle Zahlen des ZIV (Zentralverband des Schorn-steinfegerhandwerks) zeigen, wie wichtig die regelmäßigen Kontrollen sind. Allein bei den 2006 überprüften Gasheizungen wiesen 248.000 Anlagen einen CO-Wert zwischen 500 und 1.000 ppm auf. Bei 203.000 der Mes-sungen überschritt der Wert sogar den Ausstoß von 1.000 ppm. Eine Wartung dieser Feuerstätten ist unumgänglich.



Fasst man die Ergebnisse aus den Überwachungsmessun-gen zur 1. Bundesimmissionsschutzverordnung von 1994 bis 2006 zusammen, wird deutlich, dass aufgrund der Erstellung von Mängelberichten durch den Schornsteinfeger und den daraus resultierenden Wartungsarbeiten der CO2-Ausstoß jährlich um 5,1 Mio. Tonnen vermindert wurde.

Seit 1994 gelangten durch die neutrale Überwachung immerhin 117 Mio. Tonnen weniger Kohlendioxid in die Erdatmosphäre. Ein Umstand, den es angesichts einer drohenden Klimakatastrophe auch in Zukunft zu berück-sichtigen gilt. Das Schornsteinfegerhandwerk trägt als moderner Dienstleister erheblich zum Schutz der Umwelt bei. Darüber hinaus schafft seine Tätigkeit ein hohes Maß Sicherheit für den Heizungsbetreiber.

Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen

Wichtig für die kalte Jahreszeit: Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen. Wenn die Abende kühler werden, kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen



Wenn die Abende kühler werden - sicherlich nicht unbedingt heuer - , kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Doch der Einspareffekt sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen ? daher sind einige Punkte zu beachten.



Jede Feuerstätte muss grundsätzlich an einen entsprechend dimensionierten Schornstein angeschlossen sein. Nur im Zusammenwirken beider Teile wird die Energie aus den festen Brennstoffen - überwiegend Holz ? wirt-schaftlich und problemlos genutzt. Spätestens bei der Ab-nahme durch den Schornsteinfeger ist die Gelegenheit, nach dem Umgang mit dem Brennmaterial zu fragen. Neben der Technik gehört nämlich die Handhabung und der richtige Einsatz des Energieträgers zu den beachtenswerten Aspekten ? dazu berät der ?Mann in Schwarz? fachkundig und neutral.



Am häufigsten wird Scheitholz zur Verbrennung eingesetzt, weil es einfach und kostengünstig beschafft werden kann. Besonders wichtig ist, dass nur getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 Prozent verbrannt wird. Dazu werden die Scheite etwa zwei Jahre an einem geschützten, luftigen Ort gelagert. Als Alternative kommt technisch getrocknetes Holz in Frage, das sich sofort zum Beheizen einsetzen lässt. Auf keinen Fall darf der Ofen als Müllschlucker missbraucht werden: Alle behandelten, gestrichenen oder beschichteten Holzstücke und sonstiger Abfall gehören in die Mülltonne.



Zu große Holzscheite sind ebenfalls ungeeignet, da sie häufig unvollständig verbrennen und dadurch unnötig viele Schadstoffe freisetzen. Dies belastet nicht nur die Umwelt, auch Feuerstätte und Schornstein leiden darunter. Bei richtiger Nutzung weist Holz jedoch eine sehr gute Ökobilanz auf, denn es gilt als CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei.



Wenn Sie etwas über Handhabung und Lagerung des heimischen Rohstoffs wissen möchten, fragen Sie einfach Ihren Schornsteinfeger.



Er kann jede Menge Tipps zum richtigen Umgang geben ? und Sie genießen die Vorzüge Ihrer Feuerstätte und des Brennmaterials.

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