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bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Die CO-Messung: Das wichtigste auf einen Blick

Die CO-Messung: Das wichtigste auf einen Blick Was wird geprüft? Der Schornsteinfeger führt einmal jährlich an Gasgeräten eine Abgaswegüberprüfung einschließlich CO-Messung durch.Die CO-Messung: Das wichtigste auf einen Blick



Was wird geprüft?

Der Schornsteinfeger führt einmal jährlich an Gasgeräten eine Abgaswegüberprüfung einschließlich CO-Messung durch.

Dabei kontrolliert er:



1. Werden die Abgase zügig und vollständig ins Freie abgeführt?

2. Strömt der Feuerstätte genügend Verbrennungsluft zu?

3. Wie hoch ist der CO-Gehalt der Abgase?



Die Überprüfung dient vor allem zur Erhaltung der Betriebssicherheit; sie trägt dazu bei, dass Ihr Gasgerät möglichst sparsam und umweltfreundlich arbeitet.



Was sagt der CO-Wert aus?

Hohe CO-Werte sind ein Zeichen für schlechte Verbrennungsqualität, zu hohen Energieverbrauch und erhöhte Umweltbelastung. Deshalb ist es wichtig, ihre Ursachen zu beseitigen. Was müssen Sie tun? Wenn Mängel festgestellt werden, händigt Ihnen der Schornsteinfeger ein Prüfprotokoll aus. Sie müssen dann innerhalb der festgesetzten Frist das Gasgerät durch einen Fachbetrieb warten lassen.



Wenn Sie mehr wissen möchten oder etwas unklar ist, fragen Sie Ihren Schornsteinfeger. Er hilft Ihnen gerne weiter.

Hinweise für die Errichtung und Änderung von Feuerungsanlagen



Hinweise für die Errichtung und Änderung von Feuerungsanlagen



Nach den baurechtlichen Bestimmungen sind Feuerungsanlagen verfahrensfrei . Das gilt: - für die Errichtung eines Schornsteins - für die Verminderung des Schornsteinquerschnitts - für den Einbau einer Abgasleitung - für die Neuinstallation oder den Austausch einer Feuerstätte. Bitte beachten Sie: Es besteht eine Anzeigepflicht beim Bezirksschornsteinfegermeister vor der Maßnahme und eine Abnahmepflicht vor der Inbetriebnahme der Feuerungsanlage. Dies gilt für alle Feuerungsanlagen mit festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffen. Sie benötigen eine Bescheinigung des Bezirksschornsteinfegermeisters über die Brandsicherheit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase. Die Landesbauordnung fordert vom Bauherr, Eigentümer oder Betreiber: Mindestens 10 Tage vor Beginn der Ausführung oder Veränderung von - Schornsteinen - Schornsteinquerschnitten - Einbau von Abgasleitungen - Erneuerungen oder Änderungen an Feuerstätten dem Bezirksschornsteinfegermeister die erforderlichen technischen Angaben über Feuerungsanlagen vorzulegen. Damit Ihre Feuerungsanlage sicher betrieben werden kann und unnötige, zum Teil erhebliche Kosten für die Mängelbeseitigung vermieden werden können, empfehlen wir Ihnen, eine Bauzustandsbesichtigung durch den Bezirksschornsteinfegermeister vor dem Verputzen der Schornsteine durchführen zu lassen. Dadurch schaffen Sie die besten Voraussetzungen für die mängelfreie Bescheinigung über die Brandsicherheit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase Ihrer Feuerungsanlage. Wir bieten Ihnen jederzeit eine neutrale Beratung beim Einbau von Schornsteinen, Abgasleitungen und Feuerstätten an. Auf diese Weise betreut Sie der Bezirksschornsteinfegermeister während der gesamten Planungs- und Bauphase. Die Schlussabnahme der Feuerungsanlage muss vor Inbetriebnahme der Feuerungsanlage erfolgen.

Die neue Heizung: Der Schornstein gehört dazu

Die neue Heizung: Der Schornstein gehört dazu Ihr Wunsch: moderner Heizkomfort Bei der Wohnungsmodernisierung steht der Einbau einer modernen Heizung meist ganz obenan. Dabei gilt es viele Wünsche zu erfüllen: Die neue Heizung soll sauber und bequem, energiesparend und umweltschonend, zuverlässig und sicher arbeiten.

Die neue Heizung: Der Schornstein gehört dazu



Ihr Wunsch: moderner Heizkomfort Bei der Wohnungsmodernisierung steht der Einbau einer modernen Heizung meist ganz obenan. Dabei gilt es viele Wünsche zu erfüllen: Die neue Heizung soll sauber und bequem, energiesparend und umweltschonend, zuverlässig und sicher arbeiten. Kurz gesagt: Sie soll rundherum modernen Heizkomfort bieten. Im Neubau ist das ohnehin selbstverständlich. Fragen Sie Ihren Schornsteinfeger! Damit die neue Heizung optimal "läuft" und die Abgase sicher abgeführt werden, muss geprüft werden, ob der Schornstein für die Heizung geeignet ist.



Der Bezirksschornsteinfegermeister prüft dies im Auftrag der Bauaufsichtsbehörde. Deshalb ist er ein wichtiger Partner für Sie, wenn es um Ihre neue Heizung geht. Er kann Sie beraten und Ihnen wertvolle Tips geben. Am besten beziehen Sie ihn schon frühzeitig in die Planung ein. Bevor die Heizung eingebaut wird... Wer eine neue Heizung einbauen lässt, sollte sich erkundigen, ob dafür eine Baugenehmigung bzw. die Zustimmung der Bauaufsichtsbehörde notwendig ist. Von Ihrem Schornsteinfeger erfahren Sie, was Sie tun müssen, um diese Zustimmung zu bekommen.



Schornsteinfeger und Heizungsfachmann arbeiten bei Ihrer neuen Heizung sozusagen "Hand in Hand". Der Bezirksschornsteinfegermeister überprüft, ob der Schornstein für die neue Heizung geeignet ist. Dafür benötigt er die technischen Daten der geplanten Heizungsanlage. Zweckmäßigerweise trägt der Fachbetrieb, der die Heizung installiert, diese Daten gleich in den entsprechenden Vordruck ein, auf dem Ihnen der Schornsteinfeger dann bescheinigt, dass die Heizung angeschlossen werden kann. Bevor die Heizung in Betrieb geht... Schornsteinfeger und Heizungsfachmann ergänzen sich, damit Ihre neue Heizung sicherheitstechnisch einwandfrei in Betrieb genommen werden kann. Dadurch ist auch gewährleistet, dass die geltenden technischen Regeln und bauaufsichtlichen Vorschriften eingehalten werden.



Wenn alles in Ordnung ist, erhalten Sie darüber eine Bescheinigung. (Die Regelungen und Vorgehensweisen sind je nach Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes unterschiedlich.) Bei Inbetriebnahme (oder spätestens vier Wochen danach) führt der Schornsteinfeger in den meisten Fällen auch eine Messung nach der ,,Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV)" durch. Beispielsweise stellt er fest, ob Ihre Heizung die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Abgasverluste einhält. Wenn die Heizung in Betrieb ist... Auch später kommt der Schornsteinfeger regelmäßig und überprüft Ihre Heizung und den Schornstein. In der "Kehr- und Überprüfungsordnung" ist genau festgelegt, welche Prüfungsmaßnahmen wie oft im einzelnen durchzuführen sind. Sollte der Schornsteinfeger dabei Mängel feststellen, müssen diese durch einen Heizungsfachmann behoben werden.



Auf diese Weise sorgt der Schornsteinfeger dafür, dass Ihre Heizung auf Dauer sicher, energiesparend und umweltschonend arbeitet.



Wenn der Schornsteinfeger seinen Besuch ankündigt, unterstützen Sie ihn bitte bei seiner Arbeit: Sorgen Sie bitte dafür, dass er nicht vor verschlossenen Türen steht! Wenn der Schornstein zu groß ist... Bei der Heizungsmodernisierung kommt es sehr oft vor, dass der vorhandene Schornstein den Anforderungen der neuen Heizung angepasst werden muss, weil er beispielsweise zu groß ist. Moderne Heizungsanlagen arbeiten energiesparend und erzeugen deshalb auch geringere Abgasmengen als ältere Anlagen. Häufig muss der Schornstein auf diese neue Situation abgestimmt werden: z. B. können die inneren Abmessungen (Querschnitt) durch Fachfirmen verkleinert werden. Am besten fragen Sie auch hier Ihren Bezirksschornsteinfegermeister um Rat. Er kann Ihnen sagen, ob Sie für diese Querschnittsverminderung eine Baugenehmigung brauchen (das ist je nach Bundesland unterschiedlich). Er kann auch ermitteln, wie groß der neue Schornsteinquerschnitt sein muss, damit er den Anforderungen der neuen Heizung entspricht. Die beauftragte Fachfirma ist dafür verantwortlich, dass für die Querschnittsverminderung geeignete Baustoffe verwendet werden. Dies kann sie durch Prüfzeugnisse oder bauaufsichtliche Zulassungen nachweisen.

Die Messung nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV)

Die Messung nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) Erläuterungen zur Messbescheinigung 1. An neuen oder wesentlich geänderten Öl- und Gasfeuerungsanlagen ist innerhalb von 4 Wochen nach Inbetriebnahme eine Messung durchzuführen. Danach finden jährlich wiederkehrende Messungen statt. Hat die Feuerungsanlage die Anforderungen einer Messung nicht erfüllt, so ist innerhalb von 6 Wochen eine Wiederholungsmessung durchzuführenDie Messung nach der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV)

Erläuterungen zur Messbescheinigung



1. An neuen oder wesentlich geänderten Öl- und Gasfeuerungsanlagen ist innerhalb von 4 Wochen nach Inbetriebnahme eine Messung durchzuführen. Danach finden jährlich wiederkehrende Messungen statt. Hat die Feuerungsanlage die Anforderungen einer Messung nicht erfüllt, so ist innerhalb von 6 Wochen eine Wiederholungsmessung durchzuführen. Eine Messung auf Anordnung der zuständigen Behörde ist beispielsweise erforderlich, wenn auch bei der Wiederholungsmessung die Anforderungen nicht erfüllt wurden. Bei Öl- und Gasfeuerungsanlagen wird der Abgasverlust, bei Ölfeuerungsanlagen werden zusätzlich die Rußzahl und mögliche unverbrannte Ölbestandteile im Abgas überwacht.



2. Die Nennwärmeleistung ist die von der Feuerungsanlage im Dauerbetrieb höchste nutzbar abgegebene Wärmemenge pro Zeiteinheit.



3. Mit Gebläse arbeiten moderne Ölzerstäuber- oder Gasgebläsebrenner. Bei Gasbrennern ohne Gebläse wird die Verbrennungsluft über den Gasdruck zugemischt (atmosphärische Gasbrenner). Ölbrenner ohne Gebläse (z.B. Kachelofeneinsätze) werden als Verdampfungsbrenner bezeichnet.



4. Der Leistungsbereich ist die minimal bis maximal einstellbare Leistung des Brenners, d.h. die über den Brennstoff in die Anlage gebrachte Wärmemenge pro Zeit (1kg Heizöl/Stunde entspricht etwa einer Leistung von 12kW).



5. Die Rußzahl wird nur bei Ölfeuerungsanlagen bestimmt. Sie lässt Rückschlüsse auf die Verbrennungsgüte zu. Eine bestimmte Abgasmenge wird durch ein Filterpapier gesaugt und die Schwärzung des Filterpapiers mit einer zehnteiligen Skala verglichen. Aus drei Einzelwerten wird der Mittelwert gebildet und auf den nächsten Wert gerundet. Die so ermittelte Rußzahl darf einen Wert von 1 nicht überschreiten. Lediglich bei Anlagen, die vor dem 1. 10. 1988 errichtet wurden, und bei Ölfeuerungsanlagen mit Verdampfungsbrennern ist eine Rußzahl von 2 zulässig.



6. Gelbliche Verfärbungen des Filterpapiers bei der Rußzahlbestimmung deuten auf unverbrannte Ölbestandteile und damit auf eine unvollständige Verbrennung des Heizöls hin. Das Abgas darf keine Ölderivate enthalten.



7. Der Abgasverlust ist der Wärmeinhalt der Abgase, die über den Schornstein abgeleitet werden. Ein höherer Abgasverlust bedeutet eine schlechtere Energieausnutzung und höhere Emissionen. Der Abgasverlust wird aus der Differenz der Verbrennungslufttemperatur und der Abgastemperatur berechnet. Verschiedene Feuerungsanlagen benötigen für die gleiche Menge Brennstoff unterschiedliche Luftmengen. Bei höheren Luftmengen ist das Abgas kälter und würde geringere Abgasverluste vortäuschen. Dies wird vermieden, indem der Abgasverlust auf einen bestimmten Sauerstoff- oder Kohlendioxidgehalt im Abgas bezogen wird. Der Abgasverlust ist für neue Anlagen (ab 1. 1.1998) wie folgt begrenzt: Nennwärmeleistung - Grenzwert für Abgasverlust > 4 bis 25 kW - 11% > 25 bis 50 kW - 10% > 50 kW - 9% Zusätzlich wird eine Toleranz eingeräumt, wodurch die Messungenauigkeit berücksichtigt wird. Für ältere Anlagen gelten abhängig vom Ergebnis der 1996/1997 durchgeführten Einstufungsmessungen Übergangsregelungen bis längstens 1.11.2004.



8. Wärmeträgertemperatur und Druckdifferenz zwischen Abgas und Umgebungsluft dienen zur Beurteilung der Feuerungsanlage und ihres Betriebszustandes während der Messung.



9. Entspricht das Ergebnis nicht den Anforderungen der Verordnung, so ist eine Wiederholungsmessung innerhalb von 6 Wochen erforderlich. Diese Zeit sollte genutzt werden, um eine Wartung durchführen zu lassen.

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