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LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Wettbewerb könnte das SHK-Handwerk treffen

Bekommt der Schornsteinfeger Konkurrenz ? Wettbewerb könnte das SHK-Handwerk treffen St. Augustin/Ulm ? Die Monopolstellung, die Deutschlands Schornsteinfeger in ihren Kehrbezirken inne haben wird nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wohl bald der Vergangenheit angehören.

Bekommt der Schornsteinfeger Konkurrenz ?



Wettbewerb könnte das SHK-Handwerk treffen





St. Augustin/Ulm ? Die Monopolstellung, die Deutschlands Schornsteinfeger in ihren Kehrbezirken inne haben wird nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wohl bald der Vergangenheit angehören. Hintergrund der Meldung ist ein bereits seit 2003 eingeleitetes Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommision, das die im deutschen Schornsteinfegergesetz festgeschriebenen Kehr- und Überprüfungsaufgaben zum Inhalt hat. Behördenkreisen zufolge wird derzeit ein Modell geprüft, bei dem die alleinige Zuständigkeit des Bezirks-Schornsteinfegermeisters künftig auf wenige Bereiche beschränkt werden soll. Dazu zählt beispielsweise die Bauabnahme. Kehr- und Überprüfungstätigkeiten sind hingegen im freien Wettbewerb zu vergeben.



Sollte sich diese Veränderung durchsetzen wird etwa 8.000 Handwerksbetrieben (mit ca. 25.000 Mitarbeitern) die wirtschaftliche Grundlage entzogen. Diese könnte nach Angaben der Süddeutschen Zeitung durch Wartungsarbeiten kompensiert werden, die die ?Schwarze Zunft? zukünftig durchführen soll. Dazu ist allerdings das im Schornsteinfegergesetz verankerte Nebentätigkeitsverbot aufzuheben.



Bundesinnungsmeister Hans-Günther Beyerstedt zeigt wenig Verständnis für diesen Vorschlag: ?Es wundert uns, derartig wichtige Vorhaben aus der Presse zu erfahren. Außerdem möchten wir Schornsteinfeger nicht in einen Wettbewerb zum SHK-Handwerk treten. Wer die Messtätigkeit durchführt hat an der Heizungsanlage nichts zu warten oder reparieren. Wer mit Wartungsarbeiten beauftragt ist sollte keine Messung gemäß 1. BImSchV verantworten?. Eine seit 1975 praktizierte Regelung, die dem Bundeswirtschaftsministerium scheinbar unzureichend bekannt ist. Bis Ende des Jahres soll eine Lösung gefunden werden.



Modifiziertes Schornsteinfegersystem

Aktuelles zum Stand Sommer 2004 Die Mitgliederversammlung des 120. Bundesverbandstages hat am 17. Juni 2004 in Weimar folgenden Vorschlägen zur Reform des Schornsteinfegergesetzes zugestimmtAktuelles zum Stand Sommer 2004



Die Mitgliederversammlung des 120. Bundesverbandstages hat am 17. Juni 2004 in Weimar folgenden Vorschlägen zur Reform des Schornsteinfegergesetzes zugestimmt



Modifiziertes Schornsteinfegersystem



Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Zentralinnungsverband (ZIV) - setzt sich für ein modifiziertes Schornsteinfegersystem ein. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass der Kehrbezirk mit der Besetzung eines geprüften Schornsteinfegermeisters die Grundlage bildet.

Die Bewerbung um einen Kehrbezirk, die Kehrbezirksvergabe sowie die damit verbundenen Verwaltungstätigkeiten sollen in ein bürokratieentlastendes und europataugliches System umgesetzt werden.



Folgende Veränderungen werden angestrebt:



1. Die Kehrbezirksvergabe wird unter Wettbewerbsbedingungen ausgeschrieben. Dadurch besteht auch für EU-Bürger die Möglichkeit, sich um einen Kehrbezirk in Deutschland zu bewerben. Kehrbezirke werden nur noch für die Dauer von 10 Jahren vergeben. Nach Ablauf von 10 Jahren wird der Kehrbezirk erneut öffentlich ausgeschrieben. Der bisherige Kehrbezirksinhaber kann sich erneut am Ausschreibungsverfahren beteiligen.



Konsequenz: Die zeitliche Begrenzung und die Möglichkeit der erneuten Bewerbung ist ein Leistungsanreiz für eine ordentliche Arbeitsausführung, bei der noch mehr die Kundenzufriedenheit berücksichtigt wird.

Sowohl der Kehrbezirksinhaber als auch seine Mitarbeiter werden in Zukunft keinen sicheren Arbeitsplatz mehr haben.



2. Bewerberlisten werden abgeschafft. Um die Verwaltung zu entlasten, werden die Innungen in das Ausschreibungsverfahren eingebunden.



Konsequenz: Die qualifiziertesten und besten Bewerber setzen sich durch, da ein Schornsteinfegermeister nicht mehr automatisch einen Kehrbezirk nach einer gewissen Wartezeit erhält.



3. Bei unüberbrückbaren Schwierigkeiten zwischen dem Kehrbezirksinhaber und dem Bürger wird der Verwaltung die Möglichkeit gegeben, einen anderen Kehrbezirksinhaber bzw. EU-Bürger mit der Ausführung der Arbeiten zu beauftragen.



4. Tätigkeiten, die nicht unter den Vorbehaltsbereich des § 13 Schornsteinfegergesetz (SchfG) fallen, können von Kehrbezirksinhabern sowie auch von Schornsteinfegern, die aus einem Mitgliedsstaat der EU kommen, dem Bürger angeboten werden.



5. Der Bezirksschornsteinfegermeister erlässt bei vorgefundenen Mängeln und der 1. BIMSchV einen Verwaltungsakt mit Rechtsmittelbelehrungen.



Konsequenz: Entlastung der Verwaltung und Bürokratieabbau.



6. § 17 (Wohnsitzforderung) und § 18 (Zugehörigkeit der Feuerwehr) SchfG entfallen.



7. Nach dem Ergebnis des Technischen Hearings vom 21. und 22. Januar 2004 in Stuttgart müssen Überprüfungsintervalle dem Stand der Technik angepasst werden. Konsequenz ist, dass es längere Überprüfungsintervalle geben wird.



Konsequenz: Der Kunde wird mit weniger Gebühren und Zeitaufwand belastet.



8.Da die Kehrbezirksinhaber flächendeckend organisiert sind und durch ihre Überprüfungstätigkeiten Arbeitsplätze in anderen Wirtschaftszweigen schaffen, sollten die Vertreter der Politik darüber nachdenken, das Schornsteinfegerhandwerk mit anderen Aufgabenfeldern (z.B. Energieanstoßberatung, Überprüfung von gewerblichen Dunstanlagen, Überprüfung von Lüftungsanlagen, Überprüfung von Brennstoffversorgungseinrichtungen, Überprüfung von Öltanks in Hochwassergebieten etc.) zu beauftragen.>



Konsequenz: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und der Gesetzesvollzug wird von beliehenen Unternehmern effizient überwacht.

Wir sorgen für ein sicheres Zuhause und eine intakte Umwelt!!

Wir sorgen für ein sicheres Zuhause und eine intakte Umwelt!!



Wir sorgen für ein sicheres Zuhause und eine intakte Umwelt!!









In Deutschland fast unmöglich

Großbrand in Paraguays Einkaufszentrum





In Deutschland fast unmöglich !!



- Erfurt/St. Augustin - Die Ursache des verheerenden Brandes in einem Einkaufszentrum in Paraguay mit etwa 400 Toten ist geklärt: Ein Fett-Ruß-Gemisch im Kamin eines Restaurants hat das Feuer ausgelöst, heißt es - laut dpa - in einem vorläufigen Bericht der Sachverständigen. Die Hitze habe dazu geführt, dass sich Lötverbindungen an dem Kamin lösten und schließlich das Isoliermaterial am Dach in Brand geriet.



Die Berufsverbände des Schornsteinfegerhandwerks (ZDS & ZIV) weisen darauf hin, dass eine solche Katastrophe in Deutschland nahezu ausgeschlossen werden kann. Hierzulande gibt es einschlägige Vorschriften im Bau- und Brandschutzbereich, die Forderungen an die Sicherheit solcher Einrichtungen stellen. Das betrifft auch die Materialbeschaffenheit von Feuerungs- und Abgasanlagen. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird durch das Schornsteinfegerhandwerk flächendeckend und kontinuierlich überwacht. Hinzu kommen die regelmäßigen Kehr- und Überprüfungstätigkeiten.



Der Schornsteinfeger ist zugleich Brand- und Umweltschützer. Eine - wie die Katastrophe in Asunción deutlich macht - äußerst sinnvolle Kombination wenn es um den vorbeugenden Unfallschutz geht.



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