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LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
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Bundesverbandstag 2005 in Friedrichshafen:

Bundesverbandstag 2005 in Friedrichshafen: Unser Land - ein politischer und gesellschaftlicher Querschnitt des SüdWest-Staates

Bundesverbandstag 2005 in Friedrichshafen: Unser Land - ein politischer und gesellschaftlicher Querschnitt des SüdWest-Staates



Holz-News

Beim Kauf einer Feuerstätte auf Qualität achten. Steigende Preise für die fossilen Energieträger Öl und Gas lassen in Deutschland die Nachfrage nach heimischen Brennstoffen wieder größer werden. Neben der Braun- und Steinkohle rückt Holz zunehmend ins Blickfeld der Verbraucher. Die Gründe liegen klar auf der Hand.Heimisches Brennholz wird immer beliebter!



Beim Kauf einer Feuerstätte auf Qualität achtenSteigende Preise für die fossilen Energieträger Öl und Gas lassen in Deutschland die Nachfrage nach heimischen Brennstoffen wieder größer werden. Neben der Braun- und Steinkohle rückt Holz zunehmend ins Blickfeld der Verbraucher. Die Gründe liegen klar auf der Hand:



Brennholz steht preisgünstig und direkt vor Ort zur Verfügung. Außerdem verbrennt es CO2-neutral und belastet in diesem Punkt nicht die Umwelt. Der Abbrand verursacht lediglich so viel Kohlendioxid wie die natürliche Verrottung, wobei in beiden Fällen ohnehin nur die Menge CO2 freigesetzt wird, die während des Wachstums gebunden wurde. Da in der Bundesrepublik vom so genannten Holzeinschlagspotential lediglich ein Drittel genutzt wird, steht der nachwachsende Brennstoff auf lange Zeit hin in ausreichenden Mengen zur Verfügung. Um eine sparsame und umweltgerechte Verbrennung von Holz sicher zu stellen sollten beim Kauf einer Feuerstätte einige Punkte unbedingt Beachtung finden. So ist es beispielsweise ratsam vor dem Kauf eines Kamin- oder Kachelofens den zuständigen Schornsteinfeger zu informieren. Er überprüft die Eignung der Abgasführung, berät neutral und gibt wertvolle Tipps rund um die Feuerung.



Darüber hinaus gilt es auf Qualität zu achten. Hierzu zählen neben einer fachkundigen Beratung auch Qualitätssiegel wie der ?Blaue Engel? und das ?EFA-Qualitätszeichen?. Sie sind ein Indiz für geprüfte Sicherheit und eine unproblematische Handhabung. Des Weiteren sollte auch eine allgemein verständliche Bedienungsanleitung mit Hinweisen zur ökologischen Betriebsweise im Lieferumfang enthalten sein.

Girl´s-Day

Girls? Day 2006: Mädchen-Zukunftstag auch im Schornsteinfegerhandwerk ?Frauen in Schwarz? auf dem Vormarsch Mädchen für technische oder techniknahe Berufe zu interessieren ? unter diesem Aspekt steht der am 26. April statt findende Girls? Day. An dem Aktionstag beteiligen sich auch Ausbildungsbetriebe für das Schornsteinfegerhandwerk.

Girls? Day 2006: Mädchen-Zukunftstag auch im Schornsteinfegerhandwerk



?Frauen in Schwarz? auf dem Vormarsch



Mädchen für technische oder techniknahe Berufe zu interessieren ? unter diesem Aspekt steht der am 26. April statt findende Girls? Day. An dem Aktionstag beteiligen sich auch Ausbildungsbetriebe für das Schornsteinfegerhandwerk.







Der Girls? Day hat sich seit 2001 etabliert, um das Potenzial von Mädchen besser zu fördern und ihnen Einblick in Berufsfelder zu bieten, die sie bislang eher selten in Betracht ziehen. Vor dem Hintergrund, dass gerade hier qualifizierter Nachwuchs gesichert werden muss, ist der Einblick in früher als typisch männlich bezeichnete Ausbildungsbereiche von großer Bedeutung. Dies trifft auch auf das Schornsteinfegerhandwerk zu, wo z. B. die Mess- und Kontrolltätigkeiten technisches Verständnis voraus setzen.



Weibliche Azubis sind inzwischen bei der schwarzen Zunft längst keine Seltenheit mehr. In den 7.542 Betrieben werden zur Zeit 169 weibliche Lehrlinge ausgebildet, das sind 9,3 Prozent von den insgesamt 1.822 Azubis. War eine Frau in schwarzer Montur vor ein paar Jahren noch eine Rarität, so ist dies heute ? fast ? normal. Selbst als Meisterinnen in einem Kehrbezirk sind Frauen inzwischen vertreten.







Schornsteinfeger im benachbarten Ausland

Blick über die Grenzen Schornsteinfeger im Benachbarten Ausland Die Diskussion um die Zukunft desSchornsteinfegerhandwerks in Deutschland reißt nicht ab.

Blick über die Grenzen





Schornsteinfeger im benachbarten Ausland



Die Diskussion um die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland reißt nicht ab. Bürokratieabbau und Deregulierung gelten nach wie vor als Ziel derer, die die bestehende Einteilung in feste Kehrbezirke und vorgegebene Ansprechpartner aufheben wollen. Interessant ist hier ein Blick über die Grenzen. Wie ist die Tätigkeit des Schornsteinfeger in anderen Ländern organisiert? Welche Vor- und Nachteile verbinden sich mit den verschiedenen Systemen? Insbesondere die Frage nach der Sicherheit für die Menschen ist dabei relevant.



In Luxemburg z. B. werden Wartungsverträge zwischen Kunden und Schornsteinfeger abgeschlossen, damit im Schadenfall Reklamations- oder Versicherungsansprüche geltend gemacht werden können. Eine einfache Reinigung eines Schornsteins kostet dort rund 71 Euro, in Deutschland hingegen - je nach Feuerstätte - zwischen 14,11 und 28,58 Euro. Abnahmen von Heizungen und Abgaswegen führt ein technischer Dienst der Handwerkskammern zum Preis von ca. 45 Euro aus, fällig alle zwei Jahre. Luxemburg orientierte sich am hohen deutschen Standard und übernahm eine ganze Reihe von Normen und Verordnungen. Seit diese Entwicklung im Jahr 1995 eingeleitet wurde, ist die Zahl der CO-Toten spürbar gesunken.



In Polen wurden 1989 die bis dahin geltenden Regeln aufgehoben, nach denen Schornsteinfeger mit dem Meisterdiplom eine Lizenz für einen Kehrbezirk erhielten.



Die Tätigkeiten unterlagen nun den Bedingungen des freien Marktes, eine Kontrolle über den Vollzug der Kehr- und Überprüfungsarbeiten fand nicht statt. Als Folge stiegen die Schadensbrände sprunghaft an, jährlich waren bis zu 1.000 CO-Vergiftungen ? überwiegend mit Todesfolge ? festzustellen. 1994 machte die polnische Regierung den Schritt rückgängig, dem Schornsteinfegerhandwerk wurde wieder die alleinige Ausführung der Kehr- und Überprüfungstätigkeiten übertragen.



In einigen Kantonen der Schweiz hob man 1996 das Kaminfegermonopol auf. Abstriche am Kontrollsystem und Übergabe zusätzlicher Vollzugsaufgaben an die Gemeinden waren die Folge. Im Kanton Zürich zeichnet sich nun bereits eine Erhöhung der Stundensätze ab. Aussagen zum Sicherheitsniveau nach der Reform liegen noch nicht vor. Andere Kantone haben die Argumente ? freie Wahl des Schornsteinfegers, mehr Unternehmertum, mehr Eigenverantwortung der Eigentümer ? in der Weise gewichtet, dass das Monopol mit leichten Veränderungen erhalten blieb. Für die Kunden sei die bestehende Regelung ?die günstigste, sicherste und administrativ einfachste Lösung?, so der Regierungsrat des Kantons Bern.



Diese Aussage fasst zusammen, welche Faktoren für den Kunden letzten Endes wesentlich sind: kostengünstige Arbeit ohne weiteren Verwaltungsaufwand für höchstmögliche Sicherheit. Dieses Ziel, das bei den europäischen Nachbarn ebenso angestrebt wird wie in Deutschland, darf bei Reformbemühungen keinesfalls aus dem Blickfeld geraten.



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