Interner Bereich
LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Qualität für den Kunden

Qualitätssicherung im Schornsteinfegerhandwerk


Durch Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung sind Schornsteinfeger stets auf dem neuesten Stand der Technik.

Außerdem hat sich das gesamte Schornsteinfegerhandwerk nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifizieren lassen. Die Einzelbetriebe, Innungen, Landesinnungsverbände und der Bundesinnungsverband sowie die Bildungsstätten des Schornsteinfegerhandwerks haben sich dem System angeschlossen.

Qualitätssicherung im Schornsteinfegerhandwerk


Durch Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung sind Schornsteinfeger stets auf dem neuesten Stand der Technik.

Außerdem hat sich das gesamte Schornsteinfegerhandwerk nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifizieren lassen. Die Einzelbetriebe, Innungen, Landesinnungsverbände und der Bundesinnungsverband sowie die Bildungsstätten des Schornsteinfegerhandwerks haben sich dem System angeschlossen. Die Zertifizierung sorgt für einen hohen Standard im Schornsteinfegerhandwerk.

Das Schornsteinfegerhandwerk

-mit Sicherheit in Europa-

Re-Zertifizierung des Schornsteinfegerhandwerks

Als Glücksbringer hatte der Schornsteinfeger bereits im Mittelalter eine lebenswichtige Bedeutung. Brände von unvorstellbarem Ausmaß vernichteten zu der damaligen Zeit in den Städten und Dörfern Häuser, Hab und Gut der Bewohner und nicht zuletzt die Bewohner selbst. Ursache hierin waren oft verrußte, da nicht gereinigte oder nicht vernünftig, ordnungsgemäß gebaute Schornsteine und Feuerstätten. So konnte das Feuer sich über den brennenden Ruß im Schornstein zunächst auf das Haus und im weiteren Verlauf auf die Nachbarschaft ausbreiten.

Aus diesem Grund zogen einige mittelalterlichen Städte es in Erwägung dieser oftmals verherenden Feuersbrunst Einhalt zu gewähren.

So entstanden nun die ersten Verordnungen mit dem Ziel, dass die Schornsteine von dem dafür ?privilegierten Schornsteinfeger? gefegt bzw. gereinigt werden.

So sorgte der Schornsteinfeger mit seiner Tätigkeit für mehr Brandsicherheit im Haus und brachte somit Glück für das Haus und seine Bewohner.

Nun, soviel zur Geschichte; aber wie sieht das Ganze in der Gegenwart aus?

Die Entwicklung des Schornsteinfegerhandwerks zum modernen Dienstleister verlief analog zum technischen Fortschritt von Schornsteinen und Feuerstätten bis in die heutige Zeit.

Natürlich ergaben sich daraus völlig neue Aufgabengebiete auf die das Schornsteinfegerhandwerk stets mit Weitblick reagierte und sich durch geeignete Weiterbildungsmaßnahmen rechtzeitig darauf vorbereitete und eingestellt hat.

Das berufliche Betätigungsfeld des Schornsteinfegers wurde durch diese technische Entwicklung von der reinen Kehrtätigkeit weg, hin zum Experten für Feuerungsanlagen, Umweltfragen rund um den häuslichen Bereich sowie zum Energieexperten getragen.



· Brandverhütung

· Sicherheit

· Umweltschutz/Energieeinsparung

· neutrale Beratung

werden durch das bundesweit eingeführte Signet in dem stilisierten Besen mit den Farben rot, gelb, blau und grün symbolisiert.

Als staatlich beliehener Unternehmer und zugleich selbstständiger Gewerbetreibender führt der Schornsteinfeger in seiner Eigenschaft als Bezirksschornsteinfegermeister in einem Kehrbezirk öffentliche und handwerkliche Tätigkeiten aus. Dabei entspricht die Übertragung staatlicher Überwachungsaufgaben auf ein neutrales Handwerk einer modernen Form des Verwaltungshandelns und zugleich eine Deregulierung und Liberalisierung von solcher Aufgaben seitens des Staates.

Natürlich verlangt eine solche Umsetzung von staatlichen Aufgaben unter Berücksichtigung der Neutralität zum Wohle des Bürgers ein hohes Maß an Umsicht und Flexibilität. Als Vorraussetzung gilt hier, einen sachgerechten Interessenausgleich zwischen Kunden, Politik, Verwaltung, Marktpartnern und Mitarbeitern zu finden, aber auch, und dies wird gleichermaßen in Zukunft wichtig sein, die Berufsgrundlagen in einem vereintem Europa zu behaupten.

Im Jahr 1997 erkannte das Schornsteinfegerhandwerk die Zeichen der Zeit und so beschloss die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) als oberstes beschlussfassendes Organ, ein Qualitäts- und Umweltmanagement nach den Normen DIN EN 9000 und DIN EN ISO 14001 für das Schornsteinfegerhandwerk einzuführen.

Durch dieses Qualitäts- und Umweltmanagementsystem ist das Schornsteinfegerhandwerk in der Lage das hohe Niveau seiner Tätigkeiten und täglichen Arbeit nach anerkannten Regeln der Wirtschaft zu sichern. Qualität heißt vor allem, das Fachwissen für die tägliche Arbeit zu haben, dieses ständig anzupassen und eigene innovative Beiträge zu liefern. So sind in diesem Bereich auch künftig besondere Anstrengungen zu unternehmen zu sein, damit die hohe Kundenzufriedenheit, welche durch unabhängige Meinungsforschungsinstitute bescheinigt wird, weiterhin Bestand haben wird. So gilt vor allem auch die Ausbildung des Nachwuchses als ein Qualitätsmerkmal für das gesamte Handwerk, da nur durch neue qualifizierte Mitarbeiter ein modernes und innovatives Schornsteinfegerhandwerk in der Zukunft und in Europa eine wirkliche Chance haben wird.

Mit der Handwerkskammer für Mittelfranken und der Landesgewerbeanstalt Bayern, Abteilung LGA-ManagementsystemConsulting, wurden Berater gefunden, die das Schornsteinfegerhandwerk bei den vorzubereitenden Arbeiten bis hin zur Zertifizierung im Jahr 2001 begleiteten.

Angefangen bei der Auditierung des Bundesverbandes über die Landesinnungsverbände, der einzelnen Innungen bis hin zum Einzelbetrieb durch die externen und internen Auditoren, war dies in der Vergangenheit ein großer Schritt in Richtung zukunftsorientierten Denken im Schornsteinfegerhandwerk.

Während der gesamten Zeit wurde nun die Erstellung des Managementhandbuches voran getrieben um hier mit den beinhalteten Systemdokumenten ein Leitfaden für die einzelnen Betriebe, der Innungen und der LIV´s bis hin zum Bundesverband zu erstellen.

Die Schulung der Einzelbetriebe mit der Umsetzung der Inhalte auf allen Organisationsebenen und der Durchführung von jährlich ca. 800 interner Auditierungen stellte den Grundstein der Zertifizierung dar.

Aufgrund der nahezu 100 %-tigen Organisationsdichte des Schornsteinfegerhandwerks und dem festen Willen aller, ein QM/UM-System im Handwerk zu erstellen, war dies möglich.

In dieser Zeit wurden viele Verbesserungsvorschläge in das Handbuch übernommen. Es entstand die zweite Generation des Handbuches, das zu diesem Zeitpunkt nur noch auf CD-ROM ausgeliefert wurde. Die regelmäßige Durchführung der Folgeaudits, der sog. Überwachungaudits, die ständige Einbringung von Verbesserungsvorschlägen und die Neuauflage von Workshops in Gruppen sorgten dafür, dass das System weiterhin mit Leben erfüllt wurde.

So erfolgte die Aufnahme der Änderung der neuen DIN EN ISO 9000:2000 fast unbemerkt und problemlos.

Nach Ablauf der Gültigkeit der 2001 überreichten Zertifikate wurde nunmehr das Re-Audit durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass am 08. März 2004 im Marmorsaal des PresseClubNürnberg erneut den Vertretern des Bundesverbandes, der Landesinnungsverbände, der Innungen, der Schulungsstätten und Vertretern der Einzelbetriebe die Zertifikatsurkunden überreicht werden konnte.

16 Landesinnungsverbände, 54 Innungen, 10 Bildungseinrichtungen für Schornsteinfeger, 45 Prüfstände und ?das Wichtigste? über 8000 Betriebe mit ca. 20.000 Mitarbeitern wurden bis Ende 2003 auditiert und somit die Zertifizierung ausgesprochen.

Zu diesem für das Schornsteinfegerhandwerk große Ereignis waren zahlreiche Gäste geladen und zugegen.

In seiner Begrüßung konnte der Kollege Gunar Thomas (Qualitäts- und Umweltbeauftragter des ZIV) den Ministerialdirektor Herrn Dr. Heinz Fischer-Heidlberger vom Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbrauscherschutz des Landes Bayern, Herrn Prof. Dr. Forster HWKS GmbH sowie Herrn Dr. Kohl LGA InterCert sowie viele weitere Gäste herzlich willkommen heißen.

Bundesinnungsmeister Hans-Günther Beyerstedt unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Aktivitäten des Schornsteinfegerhandwerks zum Erreichen der bundesweiten Zertifizierung und sprach hierbei allen Beteiligten seinen Dank aus.

In seinem Grußwort bedankte sich der Ministerialdirektor Herr Dr. Heinz Fischer-Heidlberger für die Einladung anlässlich der erfolgreichen Re-Zertifizierung des deutschen Schornsteinfegerhandwerks.

?Die Übergabe von Umweltmanagementurkunden ist für einen Amtschef im Umweltministerium grundsätzlich kein außergewöhnlicher Termin?, so der Ministerialdirektor. Aber, der Anlass dieser Veranstaltung des Schornsteinfegerhandwerks fällt doch aus dem Rahmen:

Alle deutschen Schornsteinfegerbetriebe haben gemeinsam ein integriertes Managementsystem nach ISO 9000 und 14001 eingeführt und dieses nunmehr Re-Zertifizert!!

Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme sind Ausdruck einer modernen Unternehmensführung.

Sie sind konkreter Ausdruck der Bereitschaft zu freiwilliger Qualitäts- und Umwelt-

verantwortung und damit zugleich ein Schlüsselinstrument bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich der Wirtschaft.

Die Erfahrungen mit diesen Systemen belegen zudem, dass sich Ökologie und Ökonomie innerbetrieblich effizient verbinden lassen.

Es wurde während der gesamten Feierstunde sehr deutlich, wie wichtig dieses Qualitäts- und Umweltmanagementsystem für das Schornsteinfegerhandwerk auch in Zukunft sein wird.

Das Schornsteinfegerhandwerk braucht sich also nicht zu verstecken, im Gegenteil der Schornsteinfeger von Heute ist zum Sicherheits-, Umwelt- und Energie-Experten geworden. Das ist einzigartig in Deutschland, Europa, ja in der ganzen Welt!!

So ist nur noch eines anzumerken:

Der Schornsteinfeger

-mit Sicherheit in Europa-

Der LIV

Geschäftsstelle

Infos zur
Geschäftsstelle des LIV

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger

Schornsteinfegerinternat

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