Interner Bereich
LIV BADEN-WÜRTTEMBERG
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Wohlige Wärme

Heizen mit Holz liegt voll im Trend

Der Brennstoff Holz liegt laut kürzlich durchgeführten Umfragen im Bundesgebiet ganz oben auf der Wunschliste der Verbraucher. Dies ist bei steigenden Energiepreisen sicherlich nicht weiter verwunderlich. Betrachtet man das Budget einer normalen Familie im Bundesdurchschnitt kommt man schnell zu dem Schluss, dass "Energiesparen" voll im Trend liegt.
Heizen mit Holz liegt voll im Trend

Der Brennstoff Holz liegt laut kürzlich durchgeführten Umfragen im Bundesgebiet ganz oben auf der Wunschliste der Verbraucher. Dies ist bei steigenden Energiepreisen sicherlich nicht weiter verwunderlich. Betrachtet man das Budget einer normalen Familie im Bundesdurchschnitt kommt man schnell zu dem Schluss, dass "Energiesparen" voll im Trend liegt.

Dieser Tatsache wird entsprechend seitens der Industrie, dem Handwerk und dem Handel Rechnung getragen. Ein Gang zu einem Baumarkt zeigt dies mehr als deutlich auf, sind dort in der letzten Zeit regelrechte Ausstellungen für Feuerstätten für feste Brennstoffe entstanden. Aber nicht nur im Baumarkt fällt dies dem Betrachter in Auge. Ausstellungen, Leistungsdarstellungen der örtlichen Handwerksbetriebe in den Gemeinden und Städten, Verkaufsausstellungen in Einkaufscentern etc. weisen auf diese Entwicklung sehr stark hin. Bleibt nicht zuletzt nun die "freudige" Erwartung des nahenden Winters.

Wenn die Abende kühler werden, kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Dazu muss dieser natürlich erstmal vorhanden sein. Denn viele Verbraucher würden diese Zusatzheizung nutzen, um Öl und Erdgas zu sparen. Vor dem Hintergrund der geführten Gespräche der Regierungschefs aus Europa in dem Wintersportort Lahti in Finnland ein Argument für viele Verbraucher sich auch ein Stück weit aus der Abhängigkeit der russischen Gaslieferungen abzukoppeln.


Die Gründe liegen klar auf der Hand:

Brennholz steht preisgünstig und direkt vor Ort zur Verfügung. Außerdem verbrennt es CO2-neutral und belastet in diesem Punkt nicht die Umwelt. Der Abbrand verursacht lediglich so viel Kohlendioxid wie die natürliche Verrottung, wobei in beiden Fällen ohnehin nur die Menge CO2 freigesetzt wird, die während des Wachstums gebunden wurde. Da in der Bundesrepublik vom so genannten Holzeinschlagspotential lediglich ein Drittel genutzt wird, steht der nachwachsende Brennstoff auf lange Zeit hin in ausreichenden Mengen zur Verfügung.

Doch der Energiespareffekt sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen. Um eine sparsame und umweltgerechte Verbrennung von Holz sicher zu stellen sollten beim Kauf einer Feuerstätte einige Punkte unbedingt Beachtung finden.

Jede Feuerstätte muss grundsätzlich an einen entsprechend dimensionierten Schornstein angeschlossen sein. Nur im Zusammenwirken beider Teile wird die Energie aus den festen Brennstoffen ? überwiegend Holz ? wirtschaftlich und problemlos genutzt. Spätestens bei der Abnahme durch den Schornsteinfeger ist die Gelegenheit, nach dem Umgang mit dem Brennmaterial zu fragen und aus der Sicht des Schornsteinfegers zu beraten. Da neben der Technik in aller erster Linie die Handhabung und der richtige Einsatz des Energieträgers zu den beachtenswerten Aspekten gehört, berät hier der Schornsteinfeger fachkundig und neutral.

Am häufigsten wird Scheitholz zur Verbrennung eingesetzt, weil es einfach und kostengünstig beschafft werden kann. Besonders wichtig ist, dass nur getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 Prozent verbrannt wird. Dazu werden Scheite etwa zwei Jahre an einem geschützten, luftigen Ort gelagert. Als Alternative kommt technisch getrocknetes Holt in Frage, das sich sofort zum Beheizen einsetzen lässt. Auf keinen Fall darf die Feuerstätte als Müllschlucker missbraucht werden:

Alle behandelten, gestrichenen oder beschichteten Holzstücke und sonstiger Abfall gehören in die Mülltonne.

Zu große Holzscheite sind ebenfalls ungeeignet, da sie häufig unvollständig verbrennen und dadurch unnötig viele Schadstoffe freisetzen. Dies belastet nicht nur die Umwelt, auch Feuerstätte und Schornstein leiden darunter. Bei richtiger Nutzung weist Holz jedoch eines sehr gute Ökobilanz auf, denn es gilt wie bereits beschrieben als CO2- neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei.

Dies alles sind Fakten und Tatsachen, welche das Schornsteinfegerhandwerk gerne aufnimmt und dem Kunden zur Seite steht. Nur der Schornsteinfeger kann jede Menge Tipps zum richtigen Umgang und der richtigen Technik geben ? und der Kunde genießt somit die Vorzüge seiner Feuerstätte und in der Folge natürlich die schönen Winterabende vor dem Kamin.


Nutzen wir diese Chance nicht nur für uns, sondern in erster Linie für unsere Kundschaft!

Der experte

Der LIV

Geschäftsstelle

Infos zur
Geschäftsstelle des LIV

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger

Schornsteinfegerinternat

Ausbildung

Infos zum
Schornsteinfegerinternat